TRAUERBERATUNG - TRAUERBEGLEITUNG
Trauer – wenn einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird
Manchmal fühlt sich Trauer so an, als würde plötzlich alles wegbrechen. Nichts ist mehr, wie es einmal war.
Der Alltag funktioniert nicht mehr.
Da ist eine Leere – eine Leere, die weh tut, die still ist und laut zugleich.
Diese Leere braucht Zeit.
Zeit, um sie zu ertragen.
Zeit, um sie langsam – vielleicht anders – wieder zu füllen.
Und genau in dieser Zeit ist es wichtig, nicht allein zu sein.
Jemanden an der Seite zu haben,
- der zuhört,
- der Tränen aushält,
- der nichts beschleunigt und
- nichts bewertet.
Denn Tränen sind kostbar.
Sie zeigen, dass das Loslassen beginnen darf – in Ihrem Tempo.
Trauerberatung und Trauerbegleitung – sorgsam, menschlich, nach Ihren Bedürfnissen
Trauer ist vielleicht – neben der Liebe – das intimste Gefühl, das wir kennen. Sie entsteht aus tiefer Verbundenheit.
Meist trauern wir um einen geliebten Menschen. Manchmal auch um ein Tier, das über viele Jahre ein treuer Gefährte war.
Je tiefer die Beziehung, desto größer der Schmerz.
Der Tod trennt diese Beziehung nach außen – aber innerlich bleibt sie bestehen.
Und genau hier beginnt der Weg der Trauer.
Ich begleite Sie auf diesem Weg:
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zum Reden oder zum Schweigen
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zum Weinen oder zum Innehalten
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zum Aushalten und -
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wenn Sie so weit sind – zu neuer Hoffnung
Trauer ernst nehmen – nicht übergehen
Trauer ist kein Zustand, den man "bewältigt". Sie ist ein Prozess.
Wenn Trauer keinen Raum bekommt, bleibt etwas offen. Ein inneres Loch. Eine Baustelle, die Kraft bindet.
Trauerarbeit bedeutet:
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einen liebevollen Abschied zu finden
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dem Verlust einen Platz im eigenen Leben zu geben
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die Liebe nicht zu verlieren, sondern neu zu bewahren
Bewahren heißt nicht festhalten.
Bewahren heißt:
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Erinnerungen ehren
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Verbundenheit würdigen
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den Schmerz als Teil der eigenen Geschichte annehmen
Alleine ist Trauer oft kaum auszuhalten
Manche Menschen erleben Druck von außen:
"Jetzt müsste es doch langsam besser werden."
"Nach einem Jahr sollte man doch…"
Ich sehe das anders.
Es gibt kein Richtig und kein Falsch in der Trauer.
Und kein Zeitmaß, das für alle gilt.
Wenn Sie merken, dass Sie alleine nicht weiterkommen, dass Sie sich ohnmächtig fühlen oder innerlich erstarrt sind, kann es sehr entlastend sein, sich begleiten zu lassen.
Behutsam.
Ohne Zielvorgaben.
In Ihrem Tempo.
Einzelbegleitung und Gruppen – der richtige Zeitpunkt zählt
Trauerbegleitung kann auch in Gruppen sinnvoll sein – wenn der Verlust bereits ein Stück integriert ist.
In der frühen, sehr intimen Phase der Trauer braucht es oft zuerst einen geschützten, persönlichen Raum.
Beides darf seinen Platz haben.
Entscheidend ist, was Ihnen jetzt gut tut.
Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen!
Trauer ist Teil des Lebens.
Sie ist kein Zeichen von Schwäche.
Sie ist ein Ausdruck von Liebe.
Ich bin an Ihrer Seite – so lange, wie Sie mich brauchen.


