BERATUNG WIEN-UMGEBUNG - GABLITZ - TULLN

ERSCHÖPFUNG UND BURNOUT

Wenn die Kraft einfach nicht mehr reicht

Vielleicht sagen Sie:

"Ich bin nur noch müde."
"Ich kann nicht mehr."
"Früher hatte ich Energie – jetzt funktioniere ich nur noch."

Erschöpfung beginnt oft leise. Und irgendwann fühlt sich alles schwer an.

In meiner Praxis begleite ich Menschen aus Purkersdorf, Pressbaum, Gablitz, Tulln und Mauerbach
sowie online österreichweit, die sich ausgebrannt, überfordert oder innerlich leer fühlen.

Erschöpfung oder Burnout?

Starke und langanhaltende Erschöpfung kann in ein Burnout münden.

Burnout ist ein ernstzunehmender Zustand, der medizinische Abklärung und gegebenenfalls Therapie erfordert.

Als Lebens- und Sozialberaterin begleite ich Sie:

• bei beginnender Erschöpfung
• bei Überforderung
• bei emotionalem Ausgebranntsein
• begleitend zu medizinischer oder therapeutischer Behandlung

Sollte ich im Gespräch erkennen, dass eine medizinische Abklärung notwendig ist, empfehle ich diese selbstverständlich.

Verantwortung und Sicherheit stehen an erster Stelle.

Wie fühlt sich Erschöpfung an?

Erschöpfung zeigt sich oft durch:

• anhaltende Müdigkeit
• reduzierte Belastbarkeit
• innere Leere
• Reizbarkeit
• Rückzug
• Verlust von Freude
• das Gefühl, keinen Sinn mehr in dem zu sehen, was man tut

Man arbeitet weiter.
Man funktioniert.
Aber innerlich kommt nichts mehr an.

Erholung wirkt nicht mehr erholsam.
Freizeit fühlt sich nicht wie Pause an.

Ursachen von Erschöpfung und Burnout

Erschöpfung entsteht selten über Nacht.

Persönliche Faktoren

• Perfektionismus
• fehlende Abgrenzung
• hoher Verantwortungsdruck
• unrealistische Ansprüche an sich selbst

Berufliche Faktoren

• fehlende Wertschätzung
• Überlastung
• ungelöste Konflikte im Team
• Angst vor Jobverlust
• Sinnverlust in der Tätigkeit

Gesellschaftliche Faktoren

• schneller – höher – weiter
• ständige Vergleichbarkeit
• dauerhafte Erreichbarkeit
• Angst, etwas zu versäumen

Diese Mischung kann langfristig zur inneren Auszehrung führen.

Das Stadium erkennen

Der Psychologe Herbert Freudenberger beschrieb bereits in den 1970er-Jahren einen typischen Verlauf von Burnout – vom starken Engagement über die Vernachlässigung eigener Bedürfnisse bis hin zu innerer Leere und Zusammenbruch.

Stadienmodell nach Freudenberger/North aus "Leben in der Arbeit?" von Alfried Längle und Ingeborg Künz:

  1. Der Zwang sich zu beweisen

  2. Verstärkter Einsatz

  3. Subtile Vernachlässigung eigener Bedürfnisse

  4. Verdrängung von Konflikten und Bedürfnissen

  5. Umdeuten von Werten

  6. Verstärkte Verleugnung der aufgetretenen Ergebnisse

  7. Rückzug

  8. Beobachtbare Verhaltensänderung

  9. Depersonalisation/Verlust des Gefühls für die eigene Persönlichkeit

  10. Innere Leere

  11. Depression

  12. Völlige Burnout-Erschöpfung

Nicht jeder Mensch durchläuft alle Phasen.
Aber viele erkennen sich in einzelnen Stufen wieder.

Die entscheidende Frage lautet:

Wie weit sind Sie bereits erschöpft?

Was wir in der Beratung tun

In der psychosozialen Beratung arbeiten wir:

• an Ihrer Abgrenzungsfähigkeit
• an der Wiederentdeckung Ihrer Werte
• an realistischen Anforderungen
• an Ihrem Zugang zu Sinn und Motivation
• an konkreten Entlastungsschritten

Ziel ist nicht, "wieder perfekt zu funktionieren".
Sondern Ihre Energie behutsam zurückzugewinnen.

Manchmal beginnen wir mit sehr kleinen Schritten.
Und genau das ist richtig so.

Sie dürfen früher reagieren

Viele Menschen holen sich erst Hilfe, wenn sie kaum noch aufstehen können.

Dabei wäre es so wichtig, früher hinzuschauen.

Wenn Sie sich in Purkersdorf, Pressbaum, Gablitz, Tulln oder Mauerbach befinden oder online begleitet werden möchten, melden Sie sich bei mir.

Erschöpfung ist kein persönliches Versagen.
Sondern ein Signal. Und Signale darf man ernst nehmen.