PENSIONSSCHOCK und ALTERSDEPRESSION
Wenn der Übergang in die Pension das Leben ins Wanken bringt
Der Übergang in die Pension ist ein großer Lebensschnitt.
Was jahrzehntelang Struktur gegeben hat,
ist plötzlich nicht mehr da:
• tägliche Aufgaben
• Kolleginnen und Kollegen
• Verantwortung
• geregelter Alltag
• regelmäßiges Einkommen
Viele Menschen freuen sich auf diese Zeit.
Und dennoch erleben manche etwas, worüber kaum gesprochen wird:
Den Pensionsschock.
Die "Scheune des Lebens"
Stellen Sie sich Ihr Leben wie eine Scheune vor, in der die Ernte Ihrer Jahre eingelagert ist.
Wie voll ist sie?
Womit ist sie gefüllt?
Was fehlt vielleicht noch?
Sich diese Fragen erst mit 65 zu stellen, ist nicht zu spät – doch früher darüber nachzudenken, erleichtert vieles.
Denn Pension bedeutet nicht nur Freiheit.
Sie bedeutet auch:
Neudefinition.
Wenn die Struktur wegbricht
Im Berufsleben sind wir eingebunden:
• soziale Kontakte
• Anerkennung
• Aufgaben
• Sinn
• Zugehörigkeit
Mit der Pension verändert sich das.
Das Einkommen sinkt oft.
Gesundheitliche Einschränkungen treten stärker hervor.
Kollegiale Kontakte brechen weg.
Manche erleben:
• innere Leere
• Einsamkeit
• Grübeln
• Verbitterung
• Angst vor Bedeutungslosigkeit
Das kann sehr schmerzhaft sein.
Gefühl von Wertlosigkeit
In der Beratung erlebe ich immer wieder Menschen,
- die sich plötzlich nicht mehr gebraucht fühlen,
- die ihren Wert über ihre Leistung definiert haben,
- die nicht wissen, wer sie ohne Beruf eigentlich sind.
Gerade wenn Partner:innen fehlen oder familiäre Netze brüchig sind, kann sich diese Krise verstärken.
Der Pensionsschock ist keine Schwäche.
Er ist eine Lebensveränderungskrise.
Und Krisen brauchen Begleitung.
Altersdepression
Wenn die Verstimmung bleibt
Bleibt der Pensionsschock unbeachtet, kann sich eine depressive Verstimmung entwickeln.
Wichtig ist die Unterscheidung:
Eine depressive Verstimmung fällt in den Bereich der psychosozialen Beratung.
Eine klinische Depression ist eine Erkrankung und gehört in ärztliche oder therapeutische Behandlung.
Sollte ich Anzeichen einer behandlungsbedürftigen Depression erkennen, verweise ich selbstverständlich an Hausarzt oder Fachärzt:innen.
Verantwortung und Klarheit stehen für mich an erster Stelle.
Ursachen für Altersdepression

• Verlust von Aufgaben und Struktur
• Verlust von Partner:innen oder Weggefährten
• körperliche Einschränkungen
• ungelöste Themen aus der Vergangenheit
• soziale Isolation
• Unterforderung
Typisch sind:
• Rückzug
• Antriebslosigkeit
• Grübeln
• Sinnfragen
• Schlafveränderungen
Gerade hier ist es wichtig, nicht alleine zu bleiben.
Neue Sinnquellen finden
In der Beratung arbeiten wir daran:
• neue Aufgabenfelder für Sie zu entdecken
• Selbstwert unabhängig von Leistung zu stärken
• soziale Anbindung zu fördern
• Vergangenes zu würdigen
• Zukunft aktiv zu gestalten
Pension kann auch ein Neubeginn sein.
Mit Würde.
Mit Sinn.
Mit Lebendigkeit.
Beratung bei Pensionsschock und Altersdepression
Wien-Umgebung, Gablitz, Purkersdorf, Tulln & Online
Ich begleite Sie:
• persönlich in meiner Praxis in Gablitz (Wien-Umgebung)
• gut erreichbar aus Purkersdorf und Tulln
• online – österreichweit
• auf Wunsch auch im Hausbesuch oder an einem barrierefreien Ort
Meine Praxis ist baulich leider nicht barrierefrei erreichbar. Wenn Ihnen das Kommen nicht möglich ist, finden wir eine Lösung.
Sie müssen diesen Übergang nicht alleine bewältigen.
Wenn Sie merken, dass der Ruhestand sich schwerer anfühlt als erwartet, nehmen Sie Kontakt mit mir auf.
Es darf leichter werden.



