TRAUER


Trauer ist Emotion, sie sagt uns, dass uns etwas Wertvolles verloren gegangen ist. Uns wird bewußt, dass man an jemandem oder an etwas gehangen ist, ansonsten würde sich nämlich Gefühllosigkeit einstellen.

Viele Menschen haben Angst vor Trauer, versuchen sie zu vermeiden, zu verdrängen oder zu ignorieren.

Nicht gelungene Trauerarbeit führt aber immer wieder zu Störungen, und diese können sich verfestigen.

Die Krisenintervention sollte unbedingt schon am Beginn der Vorphasen der Trauer erfolgen, denn es kann sein, dass der Mensch, der den Verlust erleidet, sich total zurückzieht.

Auch eine übermäßige Aktivität kann den Schmerz für einen Moment betäuben, Behördenwege, Organisation des Begräbnisses, das Trösten von Betroffenen ...

Eine Phase, die auch häufig übersprungen wird, ist die Wut. Die Wut darüber, dass einem dieser Verlust gerade jetzt angetan wird.

Und dann gibt es noch die Vorphase der Resignation. Alles ist sinnlos, man kann nichts richtig machen im Leben, keiner ist mehr da, der sich um einen kümmert.


In welcher Phase auch immer, dieser Mensch braucht Halt. Da sind keine guten Ratschläge angebracht, Diskussionen oder Glaubenssätze, kein Moralisieren oder Bagatellisieren - einfach da sein.

Da das Verwandte oder Freunde oft nicht aushalten können - und das ist auch sehr schwer - oder einfach nicht wissen, was der Betroffene jetzt braucht, gibt es Menschen, die für solche Ausnahmesituationen ausgebildet und bereit sind, nämlich die großartigen Helfer des Roten Kreuzes und ähnlicher Einrichtungen oder eben Lebens- und Sozialberater.

Sollten Sie meine Unterstützung brauchen, ich bin gerne für Sie da!

In der Trauer braucht der Mensch vor allem Halt.
In der Trauer braucht der Mensch vor allem Halt.

Sie möchten mich kontaktieren?